Gott will die Zerstörung nicht.

Befreiungstheologischer Zugang zur Offenbarung des Johannes.

Prof. Dr. Luzia Sutter Rehmann
Theologische Fakultät der Universität Basel

Dienstag, 7. Dezember 2021, 18.15 Uhr

Der Vortrag wird via Zoom durchgeführt. Zugangsdaten:
https://us06web.zoom.us/j/89030198869?pwd=RWwrTThRWmxYOHVwbGt4T2RJbkxNZz09
Meeting-ID: 890 3019 8869
Kenncode: 071117

Die Sehnsucht nach einer anderen Welt, die gerechter geordnet ist als die gegenwärtige, durchzieht das letzte Buch der Bibel. Es soll nicht immer so weitergehen, wie bisher! Damit widersprach es den Herrschaftsansprüchen Roms im 1. Jahrhundert und setzte dem unendlichen Imperium Grenzen. Im Kontext der politischen Geschichte wird Endansage zur prophetischen Aufgabe. Doch wie kommt denn das Ende? Eine befreiungstheologische Lektüre der apokalyptischen Visionen macht deutlich, woran die Menschen und die Erde leiden, und versucht, einen Handlungsraum zu eröffnen. Die Offenbarung wird damit zur Sehschule und zum Appell, aufzuwachen und sich an der Verwandlung der Welt zu beteiligen.

Einführung: Monika Hungerbühler, Stiftungsrätin der Aeneas-Silvius-Stiftung

Willkommen

Die Aeneas-Silvius-Stiftung bezweckt seit 1960 die Organisation und Durchführung einer jährlich einmal stattfindenden öffentlichen Vorlesung innerhalb der Universität Basel durch eine hervorragende Wissenschaftlerin bzw. einen hervorragenden Wissenschaftler und deren Publikation in angemessener Form. Die Vorlesungen sollen Themen aus dem Spannungsfeld zwischen Religion, Ethik, Wissenschaft, Gesellschaft, Kirche und der Universität behandeln. Um den Impuls in Lehre und Forschung der Universität Basel zu verstärken, organisiert die Stiftung seit 2011 eine interdisziplinäre Ringvorlesung an der Universität Basel sowie für Lehrende und Studierende ein interdisziplinäres Masterseminar zum Jahresthema.

59. Aeneas-Silvius-Vorlesung

Dienstag, 2. November 2021, 18.15 Uhr
Pfarreiheim St. Anton, Kannenfeldstrasse 35, Basel

Heil und Zeit

Heilsgeschichte, Weltende, zyklische Wiederkehr
Drei Deutungen des biblischen Weltverständnisses

Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Lang, Universität Paderborn

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Einladung zu den Vorlesungen 2021-2022

Das deutsche Sprichwort «Was lange währt, wird endlich gut» hat selten so trefflich Anwendung
gefunden wie hinsichtlich des Hauptvortrages von Prof. Dr. Bernhard Lang. Zweimal
wurde er verschoben, aber nun soll er doch noch und definitiv stattfinden. Die universitären
Gebäude bleiben der Stiftung vorerst allerdings noch verschlossen, die beiden Veranstaltungen
im Herbstsemester 2021 werden im Pfarreiheim St. Anton stattfinden, das uns dafür
freundlicherweise Gastrecht gewährt.

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Ringvorlesung 2021/2022 – Endlichkeit und Unendlichkeit

Dezember 2021 – Mai 2022

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Schlussveranstaltung des Zyklus «Endlichkeit und Unendlichkeit»

Dienstag, den 14. Juni 2022, 18.15 Uhr
Zeit und Ort werden noch bekanntgegeben

DAHIN UND EBEN DOCH NICHT DAHIN

Ein paar Gedanken über Endliches und Unendliches in der Musik

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Tim Kammasch und Prof. Dr. Axel Christoph Gampp

Reto Bieri, Klarinettist, Professor für Kammermusik an der Hochschule für Musik und Tanz in München

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